“Und dann stürzt er ein, der Boden der dich all die Zeit getragen hat.”
— verbautezukunft (via habdichverloren)
"Die Süßigkeit des Honigs widert durch ihr Übermaß, und im Geschmack erstickt sie unsre Lust."
-William Shakespeare, Romeo und Julia
Alle sagen immer man soll sich ablenken. Ablenkung tut gut. Aber im Endeffekt ist die Ablenkung ein Lückenbüßer. Sie war schön in dem Moment, aber ändern kann sie trotzdem nichts. Sie spielt dem Gehirn eine Welt vor, in der man doch glücklich sein könnte. Aber kaum ist die Ablenkung weg, bricht das Gerüst, das sie geschaffen hat, wieder ein. Aber kann der Mensch überhaupt ohne diese Ablenkung? Ist die Ablenkung eine Art heilungsprozess? Würde man nicht gnadenlos verlieren gegen das Leben, hätte man die Ablenkung nicht?
“Und dann stürzt er ein, der Boden der dich all die Zeit getragen hat.”
— verbautezukunft (via habdichverloren)
“Ich werde morgens wach und spüre diese Leere in mir.”
— PA Sports (via verbautezukunft)
“It seems impossible that you can love one person so much, no matter what happens, no matter what they do.”
—
Francesca Lia Block, Pink Smog
Es gibt Menschen die konsumieren Psychischen Schmerz mit Physischen Schmerz. Es ist ein Test. Wie viel hält man aus, wie weit kann man gehen. Alles nur um dem psychischen Schmerz zu entfliehen. Aber wird der physische Schmerz im Endeffekt nicht auch nur durch die Psyche bestimmt?
Es gibt ein schmalen Grad auf dem man wandelt zwischen Leben und Existenz. Die einen leben, die anderen existieren nur und wiederum andere wandeln auf genau diesem grad dazwischen. Es reicht das geringste Ereignis um zu entscheiden wo man landet. Im Leben oder einfach nur in der Existenz. Für die Menschen, die leben, ist es schwer zu verstehen. Man soll sich helfen lassen sagen sie. Aber das die Hilfe die man bekommen würde alles nur schlimmer macht begreifen sie nicht. Denn die, die einem in dem Sinne angeblich helfen wollen, verdienen Geld damit. Also helfen sie dir nicht. Sie nutzen deine Schwäche aus. Als Beispiel: Es gab ein mal ein Kind, das war auf der Seite des Lebens. Das stand auf einer Brücke und bekam auf einmal das Bedürfnis runter zu springen. Es lebt noch keine Sorge. Oder besser gesagt es befindet sich auf dem Grad zwischen Leben und Existenz. Das Kind hatte so Angst vor diesem Gefühl, das es wieder kommt, das es seit dem keine Brücken mehr betreten kann ohne Panik zu bekommen. Seither hat dieses Kind trotzdem gelebt. Dachte es. In Wirklichkeit war es nur auf dem Grad. Und ein kleiner Stoß hat gereicht um dieses Kind nun endgültig in die Existenz zu bringen. Es ist ein leichtes vom Leben in die Existenz zu kommen, es ist umso schwerer aus der Existenz wieder ins Leben zu kommen.
Kiss me until I forget how terrified I am of everything wrong with my life.
